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	<title>Ängste</title>
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		<title>Sicherheitsverhalten bei Krankheitsangst: Warum Kontrolle nur kurzfristig beruhigt</title>
		<link>https://kopfsache-onlineakademie.de/sicherheitsverhalten-krankheitsangst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelina Weitkämper]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 18:56:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ängste]]></category>
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					<description><![CDATA[Puls messen, Symptome googeln, den Körper abtasten oder Angehörige um Beruhigung bitten: Warum solche Strategien kurzfristig helfen können – und langfristig den Kreislauf der Krankheitsangst aufrechterhalten können. Wenn Krankheitsangst aufkommt, entsteht oft sofort der Wunsch, etwas zu tun: den Puls messen, den Körper überprüfen, Symptome googeln oder jemanden um Beruhigung bitten. Die Erleichterung, die dadurch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Puls messen, Symptome googeln, den Körper abtasten oder Angehörige um Beruhigung bitten: Warum solche Strategien kurzfristig helfen können – und langfristig den Kreislauf der Krankheitsangst aufrechterhalten können.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Krankheitsangst aufkommt, entsteht oft sofort der Wunsch, etwas zu tun: den Puls messen, den Körper überprüfen, Symptome googeln oder jemanden um Beruhigung bitten. Die Erleichterung, die dadurch entsteht, kann sich zunächst wie eine Lösung anfühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch genau diese kurzfristige Beruhigung kann dazu beitragen, dass sich das Verhalten immer wiederholt. In diesem Artikel erfährst du, was Sicherheitsverhalten ist, warum es kurzfristig hilft und wie es langfristig dazu beitragen kann, dass die Krankheitsangst bestehen bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id2406_c864b2-fb alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_e3f2e7-47"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">In Kürze</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sicherheitsverhalten kann kurzfristig Angst und Unsicherheit reduzieren.</li>



<li>Dazu gehören zum Beispiel Pulsmessen, Körperkontrolle, Googeln oder Rückversicherung durch andere.</li>



<li>Die kurzfristige Erleichterung kann dazu führen, dass sich das Verhalten immer wiederholt.</li>



<li>Dadurch bekommt das Gehirn weniger Gelegenheit zu lernen, dass Angst auch ohne Kontrolle wieder abklingen kann.</li>



<li>Entscheidend ist deshalb nicht nur, was du tust, sondern welche Funktion das Verhalten für dich hat.</li>



<li>Ziel ist nicht, notwendige medizinische Abklärung zu vermeiden, sondern den Umgang mit angstgetriebener Kontrolle zu verändern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_65fc4e-5f"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">Inhalt</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Was ist Sicherheitsverhalten?</li>



<li>Warum Sicherheitsverhalten zunächst funktioniert</li>



<li>Der Lernkreislauf</li>



<li>Warum Kontrolle die Angst langfristig aufrechterhalten kann</li>



<li>Das Ziel ist nicht: niemals mehr kontrollieren</li>



<li>Was passiert, wenn man weniger kontrolliert?</li>



<li>Ein erster Schritt</li>



<li>Fazit</li>



<li>Häufige Fragen</li>
</ol>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_644478-64"><div class="kt-inside-inner-col">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Was ist Sicherheitsverhalten?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Puls messen. Eine Körperstelle ein zweites mal abtasten oder die Partnerin fragen: „Meinst du, das ist wirklich nichts?“. All diese Verhaltensweisen können bei <a href="/krankheitsangst/">Krankheitsängsten</a> kurzfristig Erleichterung bringen. In der kognitiven Verhaltenstherapie werden solche Reaktionen unter anderem als Sicherheitsverhalten bezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheitsverhalten umfasst Handlungen, die eine Person ausführt, um die eigene Angst zu reduzieren. Vermeidungsverhalten sind Verhaltensweisen, die eine befürchtete Gefahr verhindern sollen. Bei Krankheitsangst kann das beispielsweise sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den Puls immer wieder messen</li>



<li>Blutdruck oder Sauerstoff kontrollieren</li>



<li>den Körper nach Auffälligkeiten absuchen</li>



<li>Symptome googeln</li>



<li>bestimmte Körperstellen wiederholt abtasten</li>



<li>Angehörige nach ihrer Einschätzung fragen</li>



<li>wiederholt ärztliche Rückversicherung suchen</li>



<li>körperliche Aktivitäten aus Angst vor Krankheit vermeiden</li>



<li>bestimmte Situationen verlassen, sobald ein Körpersymptom auftritt</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Entscheidende ist nicht die Handlung selbst. <strong>Entscheidend ist ihre Funktion.</strong> Ein Arztbesuch kann medizinisch sinnvoll und notwendig sein. Eine Blutdruckmessung kann medizinisch sinnvoll sein. Auch eine Recherche zu einem Gesundheitsthema kann völlig unproblematisch sein. Problematisch kann es werden, wenn die Handlung immer wieder eingesetzt wird, um eine Angst möglichst schnell zu beruhigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Warum Sicherheitsverhalten zunächst funktioniert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheitsverhalten hat einen offensichtlichen Vorteil: Es reduziert die Angst. Es gibt Sicherheit. Du misst deinen Puls. Der Wert ist unauffällig. Du fühlst dich erleichtert. Oder du fragst jemanden: „Du glaubst doch nicht, dass das etwas Ernstes ist?“. Die Person beruhigt dich. Die Angst sinkt. Das Gehirn speichert dabei jedoch möglicherweise nicht nur:&nbsp; „Es war nichts.“, sondern auch:&nbsp; „Gut, dass ich kontrolliert habe.“. Damit wird Kontrolle zu einer Art Voraussetzung für Sicherheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Der Lernkreislauf</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stell dir vor, du bemerkst Herzstolpern. Du bekommst Angst. Du misst deinen Puls. Der Wert ist unauffällig. Die Angst sinkt. Beim nächsten Herzstolpern entsteht deshalb möglicherweise noch schneller der Impuls:&nbsp; „Ich muss wieder messen.“. So kann sich ein Kreislauf entwickeln:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">**Körperempfindung → Angst → Kontrolle → Erleichterung → nächste Körperempfindung → erneut Kontrolle**</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kurzfristige Erleichterung verstärkt dabei den Wunsch, die Kontrolle beim nächsten Mal wieder einzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Warum Kontrolle die Angst langfristig aufrechterhalten kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du eine befürchtete Situation immer mit Sicherheitsverhalten bewältigst, fehlt eine wichtige Erfahrung: „Ich kann diese Situation auch ohne Kontrolle aushalten.“. Das Gehirn bekommt dadurch weniger Gelegenheit zu lernen, dass Angst auch ohne Sicherheitsritual wieder abklingen kann. Das ist einer der Gründe, warum Verhaltensexperimente und die schrittweise Veränderung von Sicherheitsverhalten eine wichtige Rolle in kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansätzen spielen können.</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_b6fd2d-20"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">Ein Beispiel aus dem Alltag</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir an, du spürst beim Spaziergang einen schnelleren Herzschlag. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Gedanke: „Mein Herz fühlt sich komisch an.“. Dann: „Was, wenn etwas nicht stimmt?“. Du bleibst stehen und misst deinen Puls. Der Wert ist normal. Du gehst weiter. Wenig später spürst du erneut deinen Herzschlag. Jetzt wird die Angst vielleicht noch stärker: „Warum passiert das schon wieder?“. Also misst du erneut. Kurz darauf kontrollierst du vielleicht zusätzlich deine Atmung. Und zu Hause recherchierst du das Symptom.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ursprünglich ein einzelnes Körpersignal war, ist inzwischen zu einem großen Überwachungssystem geworden.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">5. Das Ziel ist nicht: niemals mehr kontrollieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ist eine wichtige Unterscheidung notwendig. Es geht nicht darum, jede medizinische Kontrolle grundsätzlich zu vermeiden. Neue, starke oder unklare Beschwerden sollten medizinisch angemessen abgeklärt werden. Und medizinisch notwendige Untersuchungen sind kein „Sicherheitsverhalten“, nur weil jemand Angst hat.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage lautet vielmehr: „Brauche ich diese Handlung aus medizinischen Gründen – oder brauche ich sie gerade, damit meine Angst sinkt?“. Diese Frage kann helfen, den eigenen Kreislauf zu erkennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Was passiert, wenn man weniger kontrolliert?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sicherheitsverhalten reduziert wird, kann die Angst zunächst sogar steigen. Das ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft. Es kann bedeuten, dass eine bisher vertraute Strategie wegfällt. Mit therapeutischer Begleitung können Menschen dann neue Erfahrungen machen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Angst war stark – aber sie ist wieder zurückgegangen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder: „Ich habe die Empfindung wahrgenommen, ohne sie sofort zu überprüfen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder: „Ich konnte die Unsicherheit aushalten, ohne eine Rückversicherung zu bekommen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Erfahrungen können langfristig die Angst reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Ein erster Schritt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du musst nicht sofort jedes Sicherheitsverhalten aufgeben. Beginne zunächst mit Beobachtung. Frage dich:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Was habe ich gerade wahrgenommen?</li>



<li>Welche Befürchtung ist entstanden?</li>



<li>Was möchte ich jetzt kontrollieren?</li>



<li>Welche Erleichterung erhoffe ich mir davon?</li>



<li>Wie lange hält diese Erleichterung normalerweise an?</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird sichtbar, welche Funktion das Verhalten in deinem persönlichen Angstkreislauf hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">8. Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheitsverhalten ist verständlich. Es entsteht aus dem Wunsch, sich vor einer möglichen Gefahr zu schützen und unangenehme Angst schnell zu reduzieren. Bei Krankheitsangst kann genau diese kurzfristige Erleichterung jedoch dazu beitragen, dass Kontrolle immer wichtiger wird. Der langfristige Lernschritt besteht deshalb nicht darin, absolute Sicherheit zu erreichen. Sondern darin, zunehmend die Erfahrung zu machen:</p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center has-large-font-size"><em>„Ich kann Unsicherheit aushalten, ohne sofort kontrollieren zu müssen.“</em></h4>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id2406_d93573-c1 alignnone kt-row-has-bg wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_a08d25-9e"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">Du möchtest Krankheitsangst nicht nur verstehen, sondern verändern?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kopfsache-Kurs erfährst du, wie Krankheitsangst entsteht und was sie aufrechterhalten kann. Mit wissenschaftlich fundierter Psychoedukation, alltagsnahen Übungen und strukturierter Selbstreflexion lernst du, deinen eigenen Angstkreislauf besser zu verstehen und Schritt für Schritt neue Wege im Umgang mit Unsicherheit und Kontrolle auszuprobieren.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://kopfsache-onlineakademie.de/kurs-krankheitsangst/">Zum Kurs &#8222;Krankheitsangst&#8220;</a></div>
</div>
</div></div>

</div></div>


<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_c7cb86-57"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">9. Häufige Fragen</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was zählt bei Krankheitsangst als Sicherheitsverhalten?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Sicherheitsverhalten sind Handlungen, die dazu dienen, eine befürchtete Gefahr zu verhindern oder die eigene Angst und Unsicherheit zu reduzieren. Dazu können zum Beispiel wiederholtes Pulsmessen, das Abtasten des Körpers, Symptome googeln oder das Einholen von Rückversicherung gehören. Entscheidend ist dabei nicht die Handlung selbst, sondern ihre Funktion.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist jede Kontrolle meines Körpers ein Sicherheitsverhalten?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Nein. Körperliche Veränderungen wahrzunehmen oder medizinisch sinnvolle Kontrollen durchzuführen, ist nicht automatisch Sicherheitsverhalten. Problematisch kann es werden, wenn du deinen Körper immer wieder kontrollierst, vor allem mit dem Ziel, Angst zu reduzieren oder absolute Sicherheit zu bekommen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum beruhigt mich Sicherheitsverhalten nur so kurz?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Weil die Handlung die Angst zwar im Moment reduzieren kann, die zugrunde liegende Unsicherheit aber bestehen bleibt. Dadurch kann sich der Gedanke entwickeln: „Zum Glück habe ich kontrolliert.“ Beim nächsten Körpersymptom entsteht dann möglicherweise erneut der Impuls zu kontrollieren.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Kann Sicherheitsverhalten die Krankheitsangst verstärken?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Es kann dazu beitragen, dass sich die Krankheitsangst aufrechterhält. Wenn Angst immer wieder durch Kontrolle oder Rückversicherung reduziert wird, bekommt das Gehirn weniger Gelegenheit zu lernen, dass Unsicherheit auch ohne diese Strategien ausgehalten werden kann.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Sollte ich deshalb gar nicht mehr meinen Puls messen oder Symptome googeln?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Nein. Es geht nicht darum, medizinisch sinnvolle Kontrollen oder Informationen grundsätzlich zu vermeiden. Entscheidend ist die Frage, ob eine Handlung aus medizinischen Gründen notwendig ist oder vor allem dazu dient, Angst und Unsicherheit möglichst schnell zu beruhigen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was kann ich tun, wenn ich den Impuls zur Kontrolle bemerke?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Ein erster Schritt kann sein, den Impuls zunächst bewusst wahrzunehmen, statt automatisch darauf zu reagieren. Du kannst dich fragen: „Was befürchte ich gerade?“ und „Möchte ich gerade wirklich Informationen – oder möchte ich vor allem meine Unsicherheit loswerden?“. So wird der eigene Angstkreislauf besser sichtbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</details>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>
</div></div>

</div></div>

<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id2406_b70296-f4 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_0f7bf6-57"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">Weiterlesen:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="https://kopfsache-onlineakademie.de/krankheitsangst-entstehung/">Krankheitsangst: Wie entsteht sie und wann wird sie zum Problem?</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="/krankheitsangst/">Krankheitsangst verstehen: Der Teufelskreis der Angst erklärt</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="/symptome-googeln-krankheitsangst/"><a href="/symptome-googeln-krankheitsangst/">Symptome googeln bei Krankheitsangst: Warum es die Angst verstärken kann</a></a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>

</div></div>


<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_49da91-ac"><div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_74c602-fa"><div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_ea9108-90"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Salkovskis, P. M., &amp; Warwick, H. M. C. (1986).&nbsp;<em>Morbid preoccupations, health anxiety and reassurance: A cognitive-behavioural approach to hypochondriasis</em>.&nbsp;Behaviour Research and Therapy, 24(5), 597–602.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/0005-7967(86)90041-0" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/0005-7967(86)90041-0</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">World Health Organization. (2019).&nbsp;<em>International statistical classification of diseases and related health problems</em>&nbsp;(11th ed.).&nbsp;<a href="https://icd.who.int/" target="_blank" rel="noopener">https://icd.who.int/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>
</div></div>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_588ece-1e"><div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2406_bedc1c-0b"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">Über die Autorin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angelina Weitkämper | M.Sc. Psychologie | Approbierte Psychologische Psychotherapeutin (Kognitive Verhaltenstherapie)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich vermittle wissenschaftlich fundierte Inhalte der Kognitiven Verhaltenstherapie verständlich und alltagsnah. Die Fachartikel bei Kopfsache verbinden psychologisches Wissen mit konkreten Denkanstößen für den Alltag.</p>
</div></div>
</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Symptome googeln bei Krankheitsangst: Warum es die Angst verstärken kann</title>
		<link>https://kopfsache-onlineakademie.de/symptome-googeln-krankheitsangst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelina Weitkämper]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 17:53:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ängste]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Symptom taucht auf, du öffnest Google – und wenige Minuten später bist du überzeugt, dass etwas Ernstes dahinterstecken könnte. Warum die Suche nach Beruhigung die Krankheitsangst manchmal sogar verstärkt. Ein kurzer Suchmoment kann sich zunächst beruhigend anfühlen: Du bekommst eine mögliche Erklärung, findest Informationen und hast für einen Moment das Gefühl, die Situation besser...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Ein Symptom taucht auf, du öffnest Google – und wenige Minuten später bist du überzeugt, dass etwas Ernstes dahinterstecken könnte. Warum die Suche nach Beruhigung die Krankheitsangst manchmal sogar verstärkt.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kurzer Suchmoment kann sich zunächst beruhigend anfühlen: Du bekommst eine mögliche Erklärung, findest Informationen und hast für einen Moment das Gefühl, die Situation besser einschätzen zu können. Bei Krankheitsangst kann daraus jedoch schnell ein Kreislauf entstehen. Denn je mehr du suchst, desto mehr neue Möglichkeiten und Zweifel können auftauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel erfährst du, warum Symptome googeln bei Krankheitsangst kurzfristig beruhigen kann, wie daraus ein Sicherheitsverhalten entstehen kann und warum die Suche nach Gewissheit die Unsicherheit manchmal sogar verstärkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id2392_5b5a77-55 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_1c7829-0c"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">In Kürze</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Symptome googeln kann kurzfristig beruhigen.</li>



<li>das Phänomen wird auch Cyberchondrie genannt</li>



<li>Die Beruhigung hält bei Krankheitsangst häufig nicht lange an.</li>



<li>Weitere Suchanfragen können neue Zweifel erzeugen.</li>



<li>Wiederholtes Symptome googeln kann zu einem <a href="/sicherheitsverhalten-krankheitsangst/">Sicherheitsverhalten</a> werden.</li>



<li>Entscheidend ist nicht die einzelne Suche, sondern die Funktion, die sie im Angstkreislauf übernimmt.</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_b326e7-d3"><div class="kt-inside-inner-col">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalt</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Warum Symptome googeln zunächst so hilfreich wirkt</li>



<li>Das Problem mit der Gewissheit</li>



<li>Der typische Google-Kreislauf</li>



<li>Warum Suchmaschinen Krankheitsangst nicht lösen können</li>



<li>Wenn Beruhigung nicht mehr ausreicht</li>



<li>Was stattdessen gelernt werden soll</li>



<li>Ein kleiner Beobachtungsversuch</li>



<li>Fazit</li>



<li>Häufige Fragen</li>
</ol>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_d0a7c1-c3"><div class="kt-inside-inner-col">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet „Dr. Google“?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dr. Google“ beschreibt die Gewohnheit, körperliche Beschwerden selbst im Internet zu recherchieren. Für viele Menschen ist das unproblematisch. Bei Krankheitsangst kann diese Suche jedoch Teil eines Kreislaufs werden, in dem Unsicherheit immer wieder kurzfristig beruhigt – und langfristig verstärkt wird.</p>
</blockquote>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_98ff0a-31"><div class="kt-inside-inner-col">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Warum Symptome googeln zunächst so hilfreich wirkt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Angst entsteht, möchte das Gehirn möglichst schnell eine Erklärung finden. Google scheint dafür perfekt geeignet zu sein. Du gibst ein: „Herzstolpern gefährlich?“. Du findest eine Erklärung. Die Angst sinkt. Für einen Moment fühlt sich das Problem gelöst an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau diese kurzfristige Erleichterung kann jedoch dazu führen, dass sich das Verhalten festigt. Beim nächsten Herzstolpern erinnert sich das Gehirn:&nbsp; „Wenn ich unsicher bin, muss ich nachschauen.“ Und schon beginnt die nächste Suche.</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_5723f1-4f"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">Ein Name für das Phänomen: Cyberchondrie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für das wiederholte, angstgetriebene Symptome googeln hat sich in Fachkreisen der Begriff Cyberchondrie etabliert – zusammengesetzt aus „Cyber&#8220; und „Hypochondrie&#8220;. Er beschreibt keine eigenständige, klassifizierte Diagnose, sondern ein Phänomen: eine unbegründete Angst oder erhöhte Wachsamkeit gegenüber ernsten Erkrankungen, die durch die Beschäftigung mit Internetinhalten entsteht oder verstärkt wird. Cyberchondrie kann eng mit Krankheitsangst zusammenhängen, muss aber nicht zwangsläufig in eine diagnostizierbare Störung münden – entscheidend ist auch hier, wie sehr das Verhalten den Alltag bestimmt und ob es tatsächlich zur Beruhigung beiträgt oder die Sorge eher aufrechterhält.</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">2. Das Problem mit der Gewissheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="/krankheitsangst/">Krankheitsangst</a> dreht sich häufig um eine schwierige Frage: „Wie kann ich hundertprozentig sicher sein, dass nichts Ernstes dahintersteckt?“. Das Problem: Absolute Sicherheit ist im Alltag kaum erreichbar. Eine Suchmaschine kann keine individuelle Diagnose stellen. Auch ein einzelner Artikel kann nicht beantworten, was eine konkrete körperliche Empfindung bei einer bestimmten Person bedeutet. Trotzdem kann die Suche kurzfristig das Gefühl vermitteln, man könne die Unsicherheit durch genügend Informationen vollständig beseitigen. Und genau hier kann ein Kreislauf entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Der typische Google-Kreislauf</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Eine Körperempfindung taucht auf: Du bemerkst beispielsweise ein Herzstolpern.</li>



<li>Ein bedrohlicher Gedanke entsteht: „Was, wenn das etwas mit meinem Herzen ist?“</li>



<li>Du beginnst zu suchen: Du gibst das Symptom bei Google ein.</li>



<li>Die Angst sinkt kurzfristig: Du findest eine harmlose Erklärung.</li>



<li>Neue Zweifel tauchen auf: „Aber was, wenn es doch etwas anderes ist?“. Also suchst du weiter.</li>



<li>Die Suche wird immer spezifischer: Aus „Herzstolpern“ wird vielleicht: „Herzstolpern nachts“,&nbsp; „Herzstolpern und Brustdruck“, „Herzstolpern gefährliches Zeichen“.&nbsp;</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suche liefert immer neue Informationen. Und damit auch immer neue Möglichkeiten, sich Sorgen zu machen. Suchanfragen können sich dabei zunehmend zuspitzen – aus einer allgemeinen Suche nach einem Symptom wird eine immer spezifischere Suche nach möglichen schweren Erkrankungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Warum Suchmaschinen Krankheitsangst nicht lösen können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Suchmaschine ordnet Informationen nach Suchbegriffen – nicht nach deiner individuellen medizinischen Situation. Viele Erkrankungen teilen sich einzelne Symptome. Das bedeutet: Ein Symptom allein sagt häufig wenig darüber aus, welche Ursache tatsächlich vorliegt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Krankheitsangst kann das Problem zusätzlich darin bestehen, dass Informationen nicht neutral aufgenommen werden. Die Aufmerksamkeit richtet sich besonders auf die Treffer, die zur eigenen Befürchtung passen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann beispielsweise so aussehen: „Diese Erkrankung kann Schwindel verursachen.“ Dieser Satz wird stark wahrgenommen. Informationen, die gegen die Befürchtung sprechen, werden dagegen möglicherweise weniger beachtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Wenn Beruhigung nicht mehr ausreicht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein typisches Zeichen für einen ungünstigen Kreislauf ist, dass eine Suche nicht mehr zu einem Abschluss führt. Statt: „Ich habe nachgeschaut und kann jetzt loslassen.“ entsteht: „Das beruhigt mich – aber was, wenn …?“. Dann beginnt die nächste Suche. Und noch eine. Und noch eine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht die Informationssuche selbst ist dabei das Problem. Entscheidend ist ihre Funktion. Wenn Symptome googeln vor allem dazu dient, Angst und Unsicherheit sofort loszuwerden, kann daraus ein <a href="/sicherheitsverhalten-krankheitsangst/">Sicherheitsverhalten</a> werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Was stattdessen gelernt werden soll</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Behandlung von Krankheitsangst geht es nicht darum, niemals wieder etwas über Gesundheit zu lesen. Es geht um eine andere Erfahrung: „Ich kann eine gewisse Unsicherheit aushalten, ohne sofort kontrollieren oder recherchieren zu müssen.“. Das ist etwas anderes als die Überzeugung: „Ich weiß sicher, dass nichts passieren kann.“. Die erste Haltung akzeptiert Unsicherheit. Die zweite versucht, sie vollständig zu beseitigen. Gerade bei Krankheitsangst kann dieser Unterschied entscheidend sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Ein kleiner Beobachtungsversuch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dich beim nächsten Mal dabei ertappst, Symptome googeln zu wollen, kannst du zunächst eine andere Frage stellen: „<strong>Was möchte ich durch diese Suche gerade erreichen?“</strong>. Möchte ich tatsächlich Informationen? Oder möchte ich vor allem das unangenehme Gefühl von Unsicherheit loswerden? Allein diese Unterscheidung kann helfen, den eigenen Kreislauf besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du neue oder starke körperliche Beschwerden hast, sollte die Frage nach einer medizinischen Abklärung unabhängig davon betrachtet werden. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Untersuchung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">8. Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Symptome googeln kann sich wie eine Lösung anfühlen. Bei Krankheitsangst kann die wiederholte Suche nach Sicherheit jedoch Teil des Problems werden: Die Angst sinkt kurzfristig, aber das Gehirn lernt möglicherweise, dass Unsicherheit nur dann auszuhalten ist, wenn vorher kontrolliert oder recherchiert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausweg besteht deshalb nicht darin, die perfekte Suchanfrage zu finden. Sondern darin, schrittweise eine neue Erfahrung zu machen: Ich muss nicht jede Unsicherheit sofort auflösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id2392_12270b-a7 alignnone kt-row-has-bg wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_751c44-f2"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">Du möchtest Krankheitsangst nicht nur verstehen, sondern verändern?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kopfsache-Kurs erfährst du, wie Krankheitsangst entsteht und was sie aufrechterhalten kann. Mit wissenschaftlich fundierter Psychoedukation, alltagsnahen Übungen und strukturierter Selbstreflexion lernst du, deinen eigenen Angstkreislauf besser zu verstehen und Schritt für Schritt neue Wege im Umgang mit Unsicherheit und Kontrolle auszuprobieren.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_71dd07-ee"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">9. Häufige Fragen</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist Symptome googeln immer schlecht?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Nein. Informationen über Gesundheit zu suchen ist grundsätzlich nicht problematisch. Entscheidend ist, ob die Suche vor allem dazu dient, Unsicherheit immer wieder sofort zu beruhigen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum macht das Symptome googeln meine Angst schlimmer?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Weil die kurzfristige Beruhigung dazu führen kann, dass das Gehirn lernt, bei jeder Unsicherheit erneut nach Sicherheit zu suchen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Dr. Google?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">„Dr. Google“ bezeichnet umgangssprachlich die Gewohnheit, gesundheitliche Beschwerden selbst im Internet zu recherchieren. Bei Krankheitsangst kann dieses Verhalten Teil des Angstkreislaufs werden.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie höre ich auf, ständig Symptome zu googeln?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Ein erster Schritt besteht darin, den Impuls zum Googeln wahrzunehmen und sich zu fragen, ob gerade Informationen oder Beruhigung gesucht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</details>
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<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id2392_5287b9-06 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_3d22ad-92"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">Weiterlesen:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="https://kopfsache-onlineakademie.de/krankheitsangst-entstehung/">Krankheitsangst: Wie entsteht sie und wann wird sie zum Problem?</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="/krankheitsangst/">Krankheitsangst verstehen: Der Teufelskreis der Angst erklärt</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="/sicherheitsverhalten-krankheitsangst/">Sicherheitsverhalten bei Krankheitsangst: Warum Kontrolle nur kurzfristig beruhigt</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_17c4ae-04"><div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_fc6def-bb"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Salkovskis, P. M., &amp; Warwick, H. M. C. (1986).&nbsp;<em>Morbid preoccupations, health anxiety and reassurance: A cognitive-behavioural approach to hypochondriasis</em>.&nbsp;Behaviour Research and Therapy, 24(5), 597–602.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/0005-7967(86)90041-0" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/0005-7967(86)90041-0</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">World Health Organization. (2019).&nbsp;<em>International statistical classification of diseases and related health problems</em>&nbsp;(11th ed.).&nbsp;<a href="https://icd.who.int/" target="_blank" rel="noopener">https://icd.who.int/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2392_015520-e2"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">Über die Autorin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angelina Weitkämper | M.Sc. Psychologie | Approbierte Psychologische Psychotherapeutin (Kognitive Verhaltenstherapie)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich vermittle wissenschaftlich fundierte Inhalte der Kognitiven Verhaltenstherapie verständlich und alltagsnah. Die Fachartikel bei Kopfsache verbinden psychologisches Wissen mit konkreten Denkanstößen für den Alltag.</p>
</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krankheitsangst verstehen: Der Teufelskreis der Krankheitsangst erklärt</title>
		<link>https://kopfsache-onlineakademie.de/krankheitsangst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelina Weitkämper]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 11:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://kopfsache-onlineakademie.de/?p=1</guid>

					<description><![CDATA[Warum können harmlose Körpersymptome plötzlich große Angst auslösen?&#160;Erfahre, wie Krankheitsangst entsteht, warum sie sich selbst verstärken kann und welche Rolle die eigene Bewertung dabei spielt. Ein kurzes Herzstolpern. Ein Ziehen im Brustkorb. Schwindel beim Aufstehen. Ein Kribbeln im Arm. Solche Körperempfindungen kennt praktisch jeder Mensch. Meist werden sie kurz wahrgenommen und geraten anschließend wieder in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Warum können harmlose Körpersymptome plötzlich große Angst auslösen?&nbsp;Erfahre, wie Krankheitsangst entsteht, warum sie sich selbst verstärken kann und welche Rolle die eigene Bewertung dabei spielt.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein kurzes Herzstolpern. Ein Ziehen im Brustkorb. Schwindel beim Aufstehen. Ein Kribbeln im Arm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Körperempfindungen kennt praktisch jeder Mensch. Meist werden sie kurz wahrgenommen und geraten anschließend wieder in Vergessenheit. Bei ausgeprägter Krankheitsangst kann jedoch etwas anderes passieren: Eine körperliche Empfindung wird als mögliches Zeichen einer schweren Erkrankung interpretiert – und genau diese Bewertung kann eine Angstspirale in Gang setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel erfährst du, wie Krankheitsangst funktioniert, warum Angst selbst körperliche Symptome hervorrufen kann und weshalb sich der Kreislauf manchmal immer weiter verstärkt.</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column1_30b608-04"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">In Kürze</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Krankheitsangst entsteht nicht allein durch eine Körperempfindung, sondern auch durch die Bedeutung, die ihr gegeben wird.</li>



<li>Angst kann selbst körperliche Veränderungen wie Herzklopfen, Schwindel oder Anspannung hervorrufen.</li>



<li>Diese Veränderungen können wiederum als Bestätigung der ursprünglichen Befürchtung interpretiert werden.</li>



<li>So kann ein Teufelskreis entstehen, der sich immer wieder selbst in Gang setzt.</li>



<li>Der erste Schritt besteht darin, diesen Mechanismus überhaupt zu erkennen.</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column1_398f64-be"><div class="kt-inside-inner-col">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalt</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Was ist Krankheitsangst?</li>



<li>Der Teufelskreis der Krankheitsangst</li>



<li>Warum sich der Kreislauf selbst verstärkt</li>



<li>Warum die Aufmerksamkeit für den Körper zunimmt</li>



<li>Sicherheitsverhalten und Vermeidung: Kurzfristige Erleichterung, langfristige Aufrechterhaltung</li>



<li>Was hilft beim ersten Schritt?</li>



<li>Fazit</li>



<li>Häufige Fragen</li>
</ol>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column1_52a3fb-1d"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">1. Was ist Krankheitsangst?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Krankheitsangst beschreibt die anhaltende Sorge, ernsthaft krank zu sein oder zu werden. Dabei kann die Angst sowohl bei tatsächlich vorhandenen körperlichen Beschwerden als auch bei weitgehend unauffälligen oder bereits medizinisch abgeklärten Körperempfindungen auftreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umgangssprachlich wird häufig von „Hypochondrie“ gesprochen. In der <a href="https://icd.who.int/browse/2025-01/mms/en#675329566" target="_blank" rel="noopener"><em>International Classification of Diseases, 11th Revision</em> (ICD-11)</a> wird die entsprechende Störung als „Hypochondriasis“ bezeichnet. Auch der Begriff „Illness anxiety disorder“ wird dafür verwendet. Entscheidend ist dabei weniger das einzelne Körpersymptom als die Art und Weise, wie es wahrgenommen und bewertet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Herzstolpern kann beispielsweise als harmlose körperliche Reaktion wahrgenommen werden. Es kann aber auch den Gedanken auslösen: „Was, wenn das ein Zeichen für eine schwere Herzerkrankung ist?“. Damit verändert sich die Situation. Aus einer Körperempfindung wird eine mögliche Bedrohung. Genau hier beginnt häufig der Teufelskreis der Krankheitsangst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Der Teufelskreis der Krankheitsangst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kreislauf lässt sich vereinfacht in mehrere Schritte unterteilen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://kopfsache-onlineakademie.de/wp-content/uploads/2026/09/‎‎Teufelskreis.‎001-edited-1024x1024.png" alt="Teufelskreis der Krankheitsangst" class="wp-image-2362" style="width:520px;height:auto" srcset="https://kopfsache-onlineakademie.de/wp-content/uploads/2026/09/‎‎Teufelskreis.‎001-edited-1024x1024.png 1024w, https://kopfsache-onlineakademie.de/wp-content/uploads/2026/09/‎‎Teufelskreis.‎001-edited-300x300.png 300w, https://kopfsache-onlineakademie.de/wp-content/uploads/2026/09/‎‎Teufelskreis.‎001-edited-150x150.png 150w, https://kopfsache-onlineakademie.de/wp-content/uploads/2026/09/‎‎Teufelskreis.‎001-edited-768x767.png 768w, https://kopfsache-onlineakademie.de/wp-content/uploads/2026/09/‎‎Teufelskreis.‎001-edited.png 1081w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">1. Eine Körperempfindung tritt auf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang steht häufig ein körperliches Signal. Der Herzschlag wird plötzlich stärker wahrgenommen. Beim Aufstehen wird einem kurz schwindelig. Nach einer sportlichen Belastung fühlt sich die Atmung anders an. Der Körper produziert ständig solche Signale. Viele davon werden überhaupt nicht bewusst wahrgenommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf den Körper</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Krankheitsangst kann die Aufmerksamkeit sehr schnell nach innen wandern. Der Herzschlag wird genauer beobachtet. Der Brustkorb wird auf weitere Empfindungen überprüft. Das Kribbeln wird daraufhin kontrolliert, ob es noch vorhanden ist. Je genauer wir auf eine Körperempfindung achten, desto auffälliger kann sie werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;3. Die Empfindung wird bewertet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt ein entscheidender Schritt. Aus „Mein Herz schlägt gerade ungewöhnlich“ wird möglicherweise: „Das könnte ein Herzproblem sein“ oder: „Vielleicht steckt eine ernste Erkrankung dahinter“. Die körperliche Empfindung hat sich dadurch nicht zwangsläufig verändert. Ihre Bedeutung hat sich verändert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Angst entsteht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wird die Empfindung als Bedrohung bewertet, reagiert der Körper auf diese wahrgenommene Gefahr. Der Puls kann steigen, die Atmung verändert sich, Muskeln spannen sich an und die Aufmerksamkeit wird noch stärker auf den Körper gelenkt. Damit entstehen möglicherweise neue Empfindungen. Und genau hier schließt sich der Kreis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Warum sich der Kreislauf selbst verstärkt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neuen körperlichen Veränderungen können wiederum als Hinweis auf eine Erkrankung interpretiert werden. „Jetzt wird mein Herz noch schneller“, „Jetzt kommt auch noch dieses Engegefühl dazu“, „Es wird schlimmer – vielleicht ist wirklich etwas nicht in Ordnung“. So kann aus einer einzelnen Empfindung eine ganze Kette von Wahrnehmungen und Bewertungen entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Entscheidende daran: Die körperlichen Symptome der Angst sind real. Sie sind nicht „eingebildet“. Gleichzeitig bedeutet ein körperliches Angstsymptom nicht automatisch, dass die ursprüngliche Befürchtung, eine schwere Erkrankung zu haben, richtig ist. Genau diese Unterscheidung ist für das Verständnis von Krankheitsangst wichtig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Warum die Aufmerksamkeit für den Körper zunimmt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Krankheitsangst kann dazu führen, dass der eigene Körper immer genauer beobachtet wird. Einmal wird der Puls überprüft. Dann wird darauf geachtet, ob das Herz wieder stolpert. Anschließend wird vielleicht die Atmung beobachtet. Und plötzlich fallen weitere kleine Empfindungen auf, die vorher gar keine Bedeutung hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann dazu führen, dass der Körper zunehmend wie ein Warnsystem überwacht wird. Dabei entsteht leicht der Eindruck: „Ich entdecke ständig neue Symptome“. Tatsächlich kann sich aber auch die Aufmerksamkeit verändert haben. Je mehr Aufmerksamkeit auf den Körper gerichtet wird, desto mehr körperliche Veränderungen können auffallen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Sicherheitsverhalten und Vermeidung: Kurzfristige Erleichterung, langfristige Aufrechterhaltung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Krankheitsangst aufkommt, reagieren viele Menschen intuitiv mit Sicherheitsverhalten oder Vermeidung. Dazu gehören zum Beispiel das wiederholte Abtasten des Körpers, <a href="https://kopfsache-onlineakademie.de/symptome-googeln-krankheitsangst/">Symptome googeln</a>, Rückversicherung beim Arzt oder das Messen von Puls und Blutdruck. Vermeidung kann sich etwa darin zeigen, körperliche Anstrengung oder Gespräche über Krankheiten aus Sorge vor beunruhigenden Empfindungen zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Strategien können kurzfristig beruhigen. Langfristig kann dadurch jedoch die Erfahrung ausbleiben, dass sich Angst,  Unsicherheit und Körpersymptome auch ohne Kontrolle oder Vermeidung aushalten lassen.&nbsp;Sicherheitsverhalten und Rückversicherung wurden bereits in frühen kognitiv-verhaltenstherapeutischen Modellen als aufrechterhaltende Faktoren der Krankheitsangst beschrieben&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3753387/" target="_blank" rel="noopener">(Salkovskis &amp; Warwick, 1986)</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist dabei nicht die Handlung selbst, sondern ihre Funktion. Eine medizinisch sinnvolle Untersuchung ist nicht automatisch Sicherheitsverhalten. Problematisch kann es werden, wenn Kontrolle, Rückversicherung oder Vermeidung vor allem dazu dienen, Angst möglichst schnell zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr dazu erfährst du in den Artikeln <em><a href="https://kopfsache-onlineakademie.de/symptome-googeln-krankheitsangst/">Symptome googeln bei Krankheitsangst: Warum es die Angst verstärken kann</a></em> und <em> <a href="https://kopfsache-onlineakademie.de/sicherheitsverhalten-krankheitsangst/">Sicherheitsverhalten bei Krankheitsangst: Warum Kontrolle kurzfristig beruhigt</a>.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Was hilft beim ersten Schritt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Teufelskreis der Angst zu verstehen, beseitigt die Angst nicht automatisch. Aber es verändert eine wichtige Perspektive:&nbsp;Nicht jede Körperempfindung ist eine Bedrohung – und die Angst vor einer Empfindung kann wiederum neue körperliche Empfindungen hervorbringen. Der entscheidende Ansatzpunkt liegt deshalb nicht ausschließlich beim Körper. Es lohnt sich auch zu beobachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was habe ich gerade wahrgenommen?</li>



<li>Welche Bedeutung gebe ich dieser Empfindung?</li>



<li>Was befürchte ich?</li>



<li>Was tue ich anschließend, um Sicherheit zu bekommen?</li>



<li>Was passiert mit meiner Angst danach?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Damit beginnt die eigentliche Veränderung: Die automatische Reaktion wird sichtbar. Wie Sicherheitsverhalten, Googeln und Rückversicherung den Kreislauf zusätzlich aufrechterhalten können, erklären die folgenden Artikel ausführlicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Krankheitsangst entsteht nicht allein durch eine körperliche Empfindung. Entscheidend ist auch,&nbsp;<strong>wie diese Empfindung wahrgenommen und bewertet wird</strong>. Wird ein Körpersignal als mögliche Bedrohung interpretiert, kann Angst entstehen – und die körperliche Reaktion auf diese Angst wiederum weitere Empfindungen hervorbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So kann ein Kreislauf entstehen, in dem Körperwahrnehmung, bedrohliche Gedanken, Angst und der Wunsch nach Sicherheit sich gegenseitig verstärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei können auch Sicherheitsverhalten und Vermeidung eine Rolle spielen. Sie können kurzfristig beruhigen, gleichzeitig aber dazu beitragen, dass die Angst langfristig bestehen bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Schritt besteht deshalb nicht darin, jede Körperempfindung zu kontrollieren oder absolute Sicherheit zu erreichen. Es kann vielmehr helfen, den eigenen Kreislauf zu erkennen und wahrzunehmen:&nbsp;<strong>Was spüre ich? Was denke ich darüber? Und was tue ich, wenn die Angst entsteht?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dieses Verständnis schafft eine wichtige Grundlage dafür, den eigenen Umgang mit Krankheitsangst Schritt für Schritt zu verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id1_35acb6-3f alignnone kt-row-has-bg wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column1_4bdfb8-e6"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">Du möchtest Krankheitsangst nicht nur verstehen, sondern verändern?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kopfsache-Kurs erfährst du, wie Krankheitsangst entsteht und was sie aufrechterhalten kann. Mit wissenschaftlich fundierter Psychoedukation, alltagsnahen Übungen und strukturierter Selbstreflexion lernst du, deinen eigenen Angstkreislauf besser zu verstehen und Schritt für Schritt neue Wege im Umgang mit Unsicherheit und Kontrolle auszuprobieren.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id1_b05df7-40 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column1_ed818e-79"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">8. Häufige Fragen</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Kann Krankheitsangst körperliche Symptome verursachen?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Krankheitsangst ist grundsätzlich behandelbar. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem von Ausprägung, Dauer und individuellen Begleitumständen ab.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Kann Krankheitsangst körperliche Symptome verursachen?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Ja. Angst kann körperliche Veränderungen hervorrufen, beispielsweise Herzklopfen, Muskelanspannung, Schwitzen oder Veränderungen der Atmung. Diese Empfindungen können wiederum Angst auslösen oder verstärken.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist Krankheitsangst dasselbe wie Hypochondrie?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Die Begriffe werden im Alltag teilweise synonym verwendet. In der ICD-11 findet sich die Diagnose „Hypochondriasis (health anxiety disorder)“. Der Begriff Krankheitsangst beschreibt dabei verständlicher, worum es im Kern geht: die anhaltende Angst vor Krankheit.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was hilft gegen Krankheitsangst?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Ansatz besteht darin, die eigenen Bewertungs- und Verhaltensmuster zu erkennen und schrittweise zu verändern. Dabei können psychotherapeutische Verfahren eine wichtige Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</details>
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</div></div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column1_856498-1d"><div class="kt-inside-inner-col"><div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id1_0f5768-08 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column1_77e22c-68"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">Weiterlesen:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="https://kopfsache-onlineakademie.de/krankheitsangst-entstehung/">Krankheitsangst: Wie entsteht sie und wann wird sie zum Problem?</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="/symptome-googeln-krankheitsangst/"><a href="/symptome-googeln-krankheitsangst/">Symptome googeln bei Krankheitsangst: Warum es die Angst verstärken kann</a></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="/sicherheitsverhalten-krankheitsangst/">Sicherheitsverhalten bei Krankheitsangst: Warum Kontrolle nur kurzfristig beruhigt</a></p>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column1_03e90c-4f"><div class="kt-inside-inner-col"></div></div>

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<div class="wp-block-kadence-column kadence-column1_dd3b53-8c"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Salkovskis, P. M., &amp; Warwick, H. M. C. (1986).&nbsp;<em>Morbid preoccupations, health anxiety and reassurance: A cognitive-behavioural approach to hypochondriasis</em>.&nbsp;Behaviour Research and Therapy, 24(5), 597–602.&nbsp;<a href="https://doi.org/10.1016/0005-7967(86)90041-0" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/0005-7967(86)90041-0</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">World Health Organization. (2019).&nbsp;<em>International statistical classification of diseases and related health problems</em>&nbsp;(11th ed.).&nbsp;<a href="https://icd.who.int/" target="_blank" rel="noopener">https://icd.who.int/</a></p>
</div></div>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column1_017d72-06"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">Über die Autorin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angelina Weitkämper | M.Sc. Psychologie | Approbierte Psychologische Psychotherapeutin (Kognitive Verhaltenstherapie)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich vermittle wissenschaftlich fundierte Inhalte der Kognitiven Verhaltenstherapie verständlich und alltagsnah. Die Fachartikel bei Kopfsache verbinden psychologisches Wissen mit konkreten Denkanstößen für den Alltag.</p>
</div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krankheitsangst: Wie entsteht sie und wann wird sie zum Problem?</title>
		<link>https://kopfsache-onlineakademie.de/krankheitsangst-entstehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Angelina Weitkämper]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 09:55:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://kopfsache-onlineakademie.de/?p=2465</guid>

					<description><![CDATA[Gesundheitsbezogene Sorgen kennt fast jeder. Doch warum entwickeln manche Menschen eine ausgeprägte Krankheitsangst – und wann wird die Sorge zur Belastung? Gesundheit ist für jeden Menschen wichtig. Es ist deshalb völlig normal, sich Sorgen zu machen, wenn der Körper sich verändert oder eine Erkrankung im eigenen Umfeld auftritt. Problematisch wird Krankheitsangst nicht dadurch, dass man...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Gesundheitsbezogene Sorgen kennt fast jeder. Doch warum entwickeln manche Menschen eine ausgeprägte Krankheitsangst – und wann wird die Sorge zur Belastung?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gesundheit ist für jeden Menschen wichtig. Es ist deshalb völlig normal, sich Sorgen zu machen, wenn der Körper sich verändert oder eine Erkrankung im eigenen Umfeld auftritt. Problematisch wird Krankheitsangst nicht dadurch, dass man sich überhaupt Gedanken über die eigene Gesundheit macht. Entscheidend ist vielmehr, wie stark die Sorge wird, wie viel Raum sie einnimmt und wie sehr sie das eigene Leben beeinflusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie entsteht Krankheitsangst eigentlich? Warum entwickeln manche Menschen nach einer körperlichen Veränderung große Sorgen, während andere kaum darüber nachdenken? Und welche Rolle spielen frühere Erfahrungen, Persönlichkeit, Körperwahrnehmung und der Umgang mit Unsicherheit?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung spricht nicht für eine einzelne Ursache. Vielmehr kann Krankheitsangst aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren entstehen, die sich gegenseitig beeinflussen. Dazu gehören Lernerfahrungen, die Art und Weise, wie körperliche Empfindungen wahrgenommen und bewertet werden, persönliche Merkmale sowie der Umgang mit Angst und Unsicherheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2465_4aa6b6-ec"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">In Kürze</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Krankheitsbezogene Sorgen sind zunächst etwas Normales und nicht automatisch eine psychische Störung.</li>



<li>Problematisch kann Krankheitsangst werden, wenn sie anhaltend ist, viel Raum einnimmt und deutlich belastet oder den Alltag beeinträchtigt.</li>



<li>Krankheitsangst hat meist nicht die eine Ursache. Häufig kommen verschiedene biologische, psychologische und soziale Faktoren zusammen.</li>



<li>Frühere Erfahrungen mit Krankheit, das Verhalten wichtiger Bezugspersonen und eigene Lernerfahrungen können beeinflussen, welche Bedeutung körperliche Signale bekommen.</li>



<li>Auch erhöhte Aufmerksamkeit für den Körper, Ängstlichkeit und Schwierigkeiten mit Unsicherheit können eine Rolle spielen.</li>
</ul>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2465_43cdc3-f3"><div class="kt-inside-inner-col">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalt</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Was ist Krankheitsangst?</li>



<li>Wann wird Krankheitsangst zum Problem?</li>



<li>Wie entsteht Krankheitsangst?</li>



<li>Welche Rolle spielen frühe Erfahrungen mit Krankheit?</li>



<li>Was lernen wir von anderen?</li>



<li>Warum die Wahrnehmung des eigenen Körpers eine Rolle spielt</li>



<li>Persönlichkeit, Ängstlichkeit und Neurotizismus</li>



<li>Warum Unsicherheit und Kontrollbedürfnis wichtig sein können</li>



<li>Welche Rolle spielt die Emotionsregulation?</li>



<li>Warum Krankheitsangst bestehen bleiben kann</li>



<li>Fazit</li>



<li>Häufige Fragen</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id2465_bd5dd2-54 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2465_85d533-e3"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">1. Was ist Krankheitsangst?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Krankheitsangst beschreibt die <strong>anhaltende</strong> Sorge, ernsthaft krank zu sein oder zu werden. Dabei kann sie sich auf vorhandene körperliche Beschwerden beziehen, aber auch auf unauffällige oder bereits medizinisch abgeklärte Körperempfindungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-11) wird die entsprechende psychische Störung unter dem Begriff Hypochondriasis (6B23) geführt. Die WHO beschreibt sie als anhaltende Beschäftigung mit der Möglichkeit, an einer ernsthaften Erkrankung zu leiden oder zu erkranken, verbunden mit entsprechenden gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen oder Vermeidung. In der klinischen Beschreibung der WHO wird zusätzlich die Bezeichnung „health anxiety disorder“ verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist Krankheitsangst nicht einfach mit einer starken Aufmerksamkeit für körperliche Symptome gleichzusetzen. Entscheidend ist vor allem, <strong>welche Bedeutung körperliche Signale bekommen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Herzstolpern kann beispielsweise als vorübergehende körperliche Empfindung wahrgenommen werden. Es kann aber auch den Gedanken auslösen: „Was, wenn etwas mit meinem Herzen nicht stimmt?“ Wird diese Möglichkeit als bedrohlich erlebt, kann die Aufmerksamkeit stärker auf den Körper gelenkt werden. Weitere Empfindungen fallen auf, die Angst nimmt zu und der Wunsch nach Kontrolle oder Rückversicherung entsteht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Wann wird Krankheitsangst zum Problem?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sich gelegentlich Sorgen um die eigene Gesundheit zu machen, ist zunächst kein Anzeichen für eine psychische Störung. Krankheitsbezogene Sorgen können zum normalen Leben gehören – etwa wenn man selbst krank ist, jemand im Umfeld erkrankt oder in den Medien über eine Erkrankung berichtet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von klinisch relevanter Krankheitsangst spricht man nicht allein deshalb, weil jemand Angst vor einer Krankheit hat. Entscheidend sind vor allem <strong>Dauer, Intensität, Ausmaß der Beschäftigung und die daraus entstehende Belastung oder Beeinträchtigung</strong>. Bei einer psychischen Störung kommen häufig wiederholtes Kontrollieren, Rückversichern, Recherchieren oder Vermeidung hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Hinweis auf einen problematischen Kreislauf kann beispielsweise sein, dass medizinische Untersuchungen oder Rückversicherungen zwar kurz beruhigen, die Sorge aber immer wieder zurückkehrt. Manche Menschen beginnen dann, ihren Körper ständig zu beobachten, Symptome im Internet zu suchen oder bestimmte Situationen aus Angst vor körperlichen Empfindungen zu vermeiden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die entscheidende Frage ist deshalb nicht: „Mache ich mir Sorgen um meine Gesundheit?“, sondern eher: „Wie sehr bestimmt diese Sorge mein Denken, mein Verhalten und meinen Alltag?“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Wie entsteht Krankheitsangst?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Krankheitsangst hat meist nicht die eine Ursache. Oft entsteht sie aus einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Eine Person kann beispielsweise schon immer eher ängstlich gewesen sein, später eine belastende Krankheitserfahrung machen und gleichzeitig lernen, körperliche Empfindungen besonders aufmerksam zu überwachen. Eine andere Person erlebt vielleicht keine konkrete schwere Erkrankung, entwickelt aber durch wiederholtes Kontrollieren und Rückversichern zunehmend Angst vor körperlichen Veränderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung zu Krankheitsangst untersucht deshalb verschiedene Ebenen: Lernerfahrungen und Umweltfaktoren, kognitive und emotionale Prozesse, Körperwahrnehmung, Persönlichkeit und mögliche biologische Mechanismen. Für einige dieser Faktoren gibt es bereits relativ gute Hinweise, während andere noch nicht ausreichend untersucht sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Welche Rolle spielen frühe Erfahrungen mit Krankheit?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahrungen mit Krankheit können beeinflussen, welche Vorstellungen wir über Gesundheit, Verletzlichkeit und Gefahr entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer beispielsweise selbst ernsthaft erkrankt war, eine schwere Erkrankung einer nahestehenden Person erlebt hat oder mit einem Todesfall im engen Umfeld konfrontiert war, kann Gesundheit möglicherweise anders bewerten als jemand ohne solche Erfahrungen. Gleichzeitig handelt es sich dabei nicht um eine einfache Ursache-Wirkungs-Beziehung. Nicht jeder Mensch mit einer solchen Erfahrung entwickelt Krankheitsangst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist wichtig: <em>Eine schwierige Kindheit oder eine frühere Erkrankung bedeutet nicht, dass jemand zwangsläufig Krankheitsangst entwickeln wird.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Was lernen wir von anderen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen lernen nicht nur durch eigene Erfahrungen. Sie beobachten auch, wie andere mit Situationen umgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder können beispielsweise erleben, dass ein Elternteil bei kleinen körperlichen Beschwerden sofort große Sorge entwickelt, häufig medizinische Hilfe sucht oder den eigenen Körper stark kontrolliert. Solche Reaktionen können beeinflussen, welche Bedeutung Krankheit und körperliche Empfindungen bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Forschung zu Modelllernen zeigt allgemein, dass Angst und Vermeidung durch die Beobachtung anderer erworben werden können. Für Krankheitsangst gibt es ebenfalls Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen elterlichen Krankheitsvorstellungen, Krankheitserfahrungen und späterer gesundheitlicher Besorgnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch wäre es zu einfach zu sagen: „Überbehütete Eltern machen krankheitsängstlich.“ Erziehungsverhalten ist nur ein möglicher Einflussfaktor und wirkt zudem nie unabhängig von Temperament, Erfahrungen und anderen Lebensbedingungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Warum die Wahrnehmung des eigenen Körpers eine Rolle spielt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Körper sendet ständig Signale. Der Herzschlag verändert sich, Muskeln spannen sich an, der Magen arbeitet, die Atmung passt sich an Bewegung und Stress an. Ein großer Teil dieser Veränderungen bleibt normalerweise außerhalb unserer bewussten Aufmerksamkeit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei starker Krankheitsangst kann sich diese Aufmerksamkeit jedoch verändern. Körperliche Empfindungen werden genauer beobachtet, schneller bewertet und häufiger auf mögliche Gefahren überprüft. Häufig werden jedoch Körperwahrnehmungen nicht genauer sondern verzerrt wahrgenommen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das kann den Teufelskreis der Krankheitsangst verstärken. Je mehr der Körper überwacht wird, desto mehr Empfindungen fallen auf. Und je mehr Empfindungen auffallen, desto mehr gibt es möglicherweise, worüber man sich Sorgen machen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Persönlichkeit, Ängstlichkeit und Neurotizismus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen unterscheiden sich darin, wie empfindlich sie auf Stress, Unsicherheit und mögliche Gefahren reagieren. Ein Merkmal, das in der Forschung häufig mit gesundheitlicher Angst in Verbindung gebracht wird, ist <strong>Neurotizismus</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neurotizismus beschreibt vereinfacht eine Tendenz, negative Emotionen wie Angst, Anspannung oder Sorge stärker und häufiger zu erleben. Dabei handelt es sich nicht um eine „Krankheitseigenschaft“. Neurotizismus ist ein allgemeines Persönlichkeitsmerkmal und steht mit verschiedenen psychischen Problemen in Zusammenhang.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier gilt: Neurotizismus kann eine allgemeine Anfälligkeit für Krankheitsangst begünstigen. Das bedeutet aber nicht, dass ängstliche oder besonders empfindsame Menschen automatisch Krankheitsangst entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">8. Warum Unsicherheit und Kontrollbedürfnis wichtig sein können</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentraler Punkt bei Krankheitsangst ist häufig der Wunsch nach Sicherheit. Gesundheit lässt sich jedoch nie mit absoluter Gewissheit kontrollieren. Kein Mensch kann jederzeit mit hundertprozentiger Sicherheit wissen, dass sich nicht irgendwann eine Erkrankung entwickeln wird oder was jede einzelne Körperempfindung bedeutet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für manche Menschen ist diese Unsicherheit besonders schwer auszuhalten. Dann entsteht leicht der Versuch, möglichst viel Kontrolle herzustellen: Symptome überprüfen, Informationen suchen, den Körper beobachten oder andere nach einer Einschätzung fragen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gedanke dahinter ist einfach: Wenn Unsicherheit sich kaum aushalten lässt, wird Kontrolle besonders attraktiv. Und genau diese Kontrolle kann dann wiederum Teil des Angstkreislaufs werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">9. Welche Rolle spielt die Emotionsregulation?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Krankheitsangst besteht nicht nur aus Gedanken. Sie ist auch mit starken Gefühlen verbunden: Angst, Anspannung, Unsicherheit und manchmal Hilflosigkeit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wichtige Frage lautet deshalb: <em>Wie gehe ich mit diesen Gefühlen um, wenn sie auftauchen?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Menschen können unangenehme Gefühle vergleichsweise gut wahrnehmen und wieder abklingen lassen. Andere versuchen möglichst schnell, die Gefühle zu verändern oder zu unterdrücken. Sie suchen Beruhigung, lenken sich ab, kontrollieren ihren Körper oder versuchen, durch Recherche Sicherheit herzustellen. Langfristig kann es jedoch nicht darum gehen, jede Angst sofort verschwinden zu lassen. Es geht darum, erleben zu können: „Ich kann Angst haben, ohne sofort etwas dagegen tun zu müssen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">10. Warum Krankheitsangst bestehen bleiben kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Krankheitsangst entsteht, ist nur ein Teil der Geschichte. Ebenso wichtig ist die Frage, warum sie sich manchmal so hartnäckig bleibt, obwohl medizinisch immer wieder Entwarnung gegeben wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kontrollieren, Rückversicherung suchen, Symptome googeln oder bestimmte Situationen vermeiden können kurzfristig beruhigen – und gleichzeitig dazu beitragen, dass die Angst langfristig bestehen bleibt. Warum Krankheitsangst nicht einfach wieder verschwindet und wie sich der Angstkreislauf selbst aufrechterhalten kann, erfährst du im Artikel [<em><a href="https://kopfsache-onlineakademie.de/krankheitsangst/">Krankheitsangst verstehen: Der Teufelskreis der Krankheitsangst erklärt</a>].</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr zu einzelnen aufrechterhaltenden Verhaltensweisen findest du in den Artikeln [<em><a href="https://kopfsache-onlineakademie.de/symptome-googeln-krankheitsangst/">Symptome googeln bei Krankheitsangst: Warum es die Angst verstärken kann</a></em>] und [<em><a href="https://kopfsache-onlineakademie.de/sicherheitsverhalten-krankheitsangst/">Sicherheitsverhalten bei Krankheitsangst: Warum Kontrolle nur kurzfristig beruhigt</a></em>].</p>



<h2 class="wp-block-heading">11. Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Krankheitsangst entsteht nicht aus einer einzigen Ursache. Häufig treffen verschiedene Faktoren aufeinander: frühere Erfahrungen mit Krankheit, das Lernen durch andere Menschen, die individuelle Wahrnehmung des Körpers, Persönlichkeitsmerkmale und der Umgang mit Unsicherheit und starken Gefühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist deshalb nicht die Frage: „Warum bin ich so?“. Hilfreicher kann sein: „Was habe ich über Krankheit, meinen Körper und Unsicherheit gelernt – und was hält meine Angst heute aufrecht?“. Denn genau dort liegen auch Ansatzpunkte für Veränderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>

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<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2465_ff94e5-df"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">Du möchtest Krankheitsangst nicht nur verstehen, sondern verändern?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kopfsache-Kurs erfährst du, wie Krankheitsangst entsteht und was sie aufrechterhalten kann. Mit wissenschaftlich fundierter Psychoedukation, alltagsnahen Übungen und strukturierter Selbstreflexion lernst du, deinen eigenen Angstkreislauf besser zu verstehen und Schritt für Schritt neue Wege im Umgang mit Unsicherheit und Kontrolle auszuprobieren.</p>



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<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2465_3a0309-2e"><div class="kt-inside-inner-col">
<p class="wp-block-paragraph"></p>
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<h2 class="wp-block-heading">12. Häufige Fragen</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Kann Krankheitsangst plötzlich entstehen?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Ja. Krankheitsangst kann in unterschiedlichen Lebensphasen stärker werden oder erstmals deutlich auftreten. Ein konkretes Ereignis wie eine eigene Erkrankung, eine Erkrankung im Umfeld oder eine belastende Lebensphase kann dabei eine Rolle spielen. Häufig kommen jedoch mehrere Faktoren zusammen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Muss man selbst einmal schwer krank gewesen sein?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Nein. Eine eigene schwere Erkrankung ist keine Voraussetzung für Krankheitsangst. Menschen können auch ohne eine entsprechende Krankheitsgeschichte starke Sorgen über ihre Gesundheit entwickeln. Umgekehrt entwickelt auch nicht jeder Mensch mit einer schweren Erkrankung Krankheitsangst.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist Krankheitsangst vererbbar?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Hinweise darauf, dass biologische und genetische Faktoren die allgemeine Anfälligkeit für Angst beeinflussen können. Für Krankheitsangst gibt es jedoch keinen einfachen genetischen Erklärungsfaktor. Wahrscheinlicher ist ein Zusammenspiel aus Veranlagung, Erfahrungen und Umwelt.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Sind Menschen mit Krankheitsangst besonders empfindlich?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Manche Menschen mit starker Krankheitsangst berichten eine erhöhte Aufmerksamkeit für körperliche Signale oder eine intensive Wahrnehmung von Beschwerden. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie körperliche Veränderungen objektiv genauer wahrnehmen. Gerade bei der Körperwahrnehmung ist die Forschung komplex.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Sind Eltern schuld, wenn jemand Krankheitsangst entwickelt?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Nein. Elterliches Verhalten kann beeinflussen, wie Kinder mit Angst, Krankheit und Gefahr umgehen. Krankheitsangst entsteht jedoch nicht durch einen einzelnen Erziehungsstil. Es wirken viele verschiedene Faktoren zusammen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wann sollte ich mir Unterstützung holen?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Professionelle Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn die Sorge um die eigene Gesundheit über längere Zeit sehr viel Raum einnimmt, der Alltag darunter leidet oder wiederholtes Kontrollieren, Googeln, Rückversichern oder Vermeiden zu einem festen Muster geworden ist. Eine psychotherapeutische Abklärung kann dabei helfen, einzuordnen, welche Rolle Krankheitsangst im individuellen Fall spielt.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Sind körperliche Beschwerden dann nur psychisch?</summary>
<p class="wp-block-paragraph">Nein. Körperliche Beschwerden sind real und sollten bei neuen, starken oder unklaren Symptomen medizinisch angemessen abgeklärt werden. Krankheitsangst bedeutet nicht, dass Beschwerden „eingebildet“ sind. Die psychologische Frage ist vielmehr, welche Bedeutung den Beschwerden gegeben wird und wie darauf reagiert wird.</p>
</details>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id2465_3d079a-71 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2465_c03b14-98"><div class="kt-inside-inner-col">
<h3 class="wp-block-heading">Weiterlesen:</h3>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="https://kopfsache-onlineakademie.de/krankheitsangst/">Krankheitsangst verstehen: Der Teufelskreis der Angst erklärt</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="/symptome-googeln-krankheitsangst/">Symptome googeln bei Krankheitsangst: Warum es die Angst verstärken kann</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">→ <a href="/sicherheitsverhalten-krankheitsangst/">Sicherheitsverhalten bei Krankheitsangst: Warum Kontrolle nur kurzfristig beruhigt</a></p>
</div></div>

</div></div>

<div class="kb-row-layout-wrap kb-row-layout-id2465_b66ea9-27 alignnone wp-block-kadence-rowlayout"><div class="kt-row-column-wrap kt-has-1-columns kt-row-layout-equal kt-tab-layout-inherit kt-mobile-layout-row kt-row-valign-top">

<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2465_2254ce-43"><div class="kt-inside-inner-col">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alberts, N. M., Hadjistavropoulos, H. D., Sherry, S. B., &amp; Stewart, S. H. (2016). Linking illness in parents to health anxiety in offspring: Do beliefs about health play a role? <em>Behavioural and Cognitive Psychotherapy, 44</em>(1), 18–29. <a href="https://doi.org/10.1017/S1352465814000319" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1017/S1352465814000319</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bandura, A. (1971). <em>Social learning theory</em>. General Learning Press.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bükrük, T., Gunay-Oge, R., &amp; Inozu, M. (2026). Cognitive vulnerability factors of health anxiety: A systematic review. <em>Journal of Health Psychology, 31</em>(8), 3016–3032. https://doi.org/10.1177/13591053251406929</p>



<p class="wp-block-paragraph">Görgen, S. M., Hiller, W., &amp; Witthöft, M. (2014). Health anxiety, cognitive coping, and emotion regulation: A latent variable approach. <em>International Journal of Behavioral Medicine, 21</em>(2), 364–374. <a href="https://doi.org/10.1007/s12529-013-9297-y" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1007/s12529-013-9297-y</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lamm TT, Mehlsen MY, Carstensen TBW, Wellnitz KB, Ørnbøl E, Dantoft TM, Fink P, Petersen MW, Frostholm L. Associations and Interactions Between Neuroticism, Adverse Life Events and Health Anxiety: Results From a Large Representative Cohort. Clin Psychol Eur. 2025 May 28;7(2):e14441. doi: 10.32872/cpe.14441. PMID: 40510544; PMCID: PMC12152225.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mertz, L. G. B., Carstensen, T. B. W., Frostholm, L., Ørnbøl, E., &amp; Rask, C. U. (2023). Examining associations between early adverse life events and health anxiety using the DanFunD study. <em>Journal of Psychosomatic Research, 174</em>, 111496. <a href="https://doi.org/10.1016/j.jpsychores.2023.111496?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/j.jpsychores.2023.111496</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Salkovskis, P. M., &amp; Warwick, H. M. C. (1986). Morbid preoccupations, health anxiety and reassurance: A cognitive-behavioural approach to hypochondriasis. <em>Behaviour Research and Therapy, 24</em>(5), 597–602. <a href="https://doi.org/10.1016/0005-7967(86)90041-0" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1016/0005-7967(86)90041-0</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wolters, C., Gerlach, A. L., &amp; Pohl, A. (2022). Interoceptive accuracy and bias in somatic symptom disorder, illness anxiety disorder, and functional syndromes: A systematic review and meta-analysis. <em>PLoS ONE, 17</em>(8), e0271717. <a href="https://doi.org/10.1371/journal.pone.0271717" target="_blank" rel="noopener">https://doi.org/10.1371/journal.pone.0271717</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">World Health Organization. (2024). Clinical descriptions and diagnostic requirements for ICD-11 mental, behavioural and neurodevelopmental disorders. World Health Organization. <a href="https://www.who.int/publications/i/item/9789240077263?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">https://www.who.int/publications/i/item/9789240077263</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>

</div></div>


<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2465_410553-07"><div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-kadence-column kadence-column2465_7c6297-81"><div class="kt-inside-inner-col">
<h2 class="wp-block-heading">Über die Autorin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angelina Weitkämper | M.Sc. Psychologie | Approbierte Psychologische Psychotherapeutin (Kognitive Verhaltenstherapie)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich vermittle wissenschaftlich fundierte Inhalte der Kognitiven Verhaltenstherapie verständlich und alltagsnah. Die Fachartikel bei Kopfsache verbinden psychologisches Wissen mit konkreten Denkanstößen für den Alltag.</p>
</div></div>
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